Grenzen der Toleranz: Wahrnehmung und Akzeptanz religiöser by Detlef Pollack, Olaf Müller, Gergely Rosta, Nils Friedrichs,

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By Detlef Pollack, Olaf Müller, Gergely Rosta, Nils Friedrichs, Alexander Yendell

Wie begegnen die Menschen in Europa nichtchristlichen Religionen und Religionsgemeinschaften? Unter welchen Bedingungen werden religiöser Pluralismus sowie die Angehörigen religiöser Gruppen akzeptiert bzw. abgelehnt? Welche individuellen und kontextuellen Faktoren beeinflussen die Bereitschaft zu religiöser Toleranz und Wertschätzung? Dies sind einige der Fragestellungen, denen der vorliegende Band anhand von vergleichenden Analysen von fünf europäischen Ländern nachzugehen versucht.

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Sofern man sich eine größere religiöse Vielfalt wünscht und die wachsende Vielfalt religiöser Gruppierungen für eine Bereicherung hält, tendiert man auch stärker zur Gewährung gleicher Rechte für alle Religionsgemeinschaften. Wo die Vielfalt abgelehnt wird und wo man das Christentum für das Fundament unserer Kultur hält, neigt man dagegen zu der Auffassung, dass religiösen Gruppen nicht die gleichen Rechte zustehen. Die Ablehnung von Rechtsgleichheit für unterschiedliche religiöse Gemeinschaften ist also in West- und Ostdeutschland besonders stark auf die Erwartung eines hohen Maßes an religiös-kultureller Homogenität und die zu unterstellende Erfahrung der Abweichung von dieser Erwartung zurückzuführen.

Auch Kap. 5, insbes. Tab. 3, in diesem Band). Mit ihrer Herkunft und ihrem Bildungsniveau verbunden sind unterschiedliche Wertorientierungen, Verhaltensweisen und politische Einstellungen. Viele der aus der Türkei eingewanderten Muslime, die großteils aus ländlichen Gegenden stammen, werden teilweise traditionalen und patriarchalischen Familienvorstellungen anhängen, die sich mit dem Lebensstil der Mehrheit der Deutschen nur schwer vertragen. Probleme im Zusammenleben zwischen Mehrheitsbevölkerung und religiös-kulturellen Minderheiten wird man daher nicht allein Praktiken und Einstellungen der Deutschen zurechnen dürfen.

Nach der Kontakthypothese würden „Kontakte, die Wissen und Bekanntschaft stiften, […] ein besseres Wissen über Minderheiten“ erzeugen, wodurch Vorurteile reduziert werden könnten (Allport 1971: 273). Aufgrund der Bedeutung, die Allport dem Wissen durch Kontakte zuspricht, ist dieser Effekt nur bei einer gewissen Intensität der Kontakte zu erwarten, die über Zufallsbegegnungen hinausgehen. So differenziert Susanne Rippl (1995) in ihren Analysen zwischen der Anzahl der Kontakte und verschiedenen Formen von Kontakterfahrungen.

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