Architektour: Bauen in Stuttgart Seit 1900 by Gert Kähler (auth.), Gert Kähler (eds.)

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Stuttgart 1950 33 Kunstgebaude ErdgeschoB " -- .. , dJ ...... i i ,-, I~ 34 ObergeschoB Kunstgebaude Norbert Bongartz (1977): Der aufschlu~reiche Vergleich zwischen Vorher und Nachher gilt einem seltenen Fall in der Architekturgeschichte, in der Architektur einmal als reproduzierende Kunst verstanden werden kann. Nach anfanglichen Uberlegungen, die Arkaden durch Pfeiler und geraden Sturz zu ersetzen, kehrte Bonatz zur Losung Th. Fischers zuruck. An vielen Punkten der wiederhergestellten Teile sind aber neue Gestaltungsabsichten erkennbar, die sich nicht mit dem Hinweis auf spars amkeitsbedingte Vereinfachungen erklaren lassen und die im Grundsatz noch auf Bonatz zuruckzufuhren sind, welcher kurz nach Baubeginn starb.

Die Langsachse des Platzes wurde herausgearbeitet. Die langslaufenden Kastanienalleen, die schon aus der Thouret'schen Planung stammen - sie wurden ja statt der urspriinglich in der Retti'schen Planung vorgesehenen Arkaden, die den Platz seitlich abschlieBen sollten, gepflanzt -, wurden wieder aufgenommen. Die alten Kastanien waren zum Teil durch den Krieg zerstort, zum Teil muBten sie aus Altersgriinden gefallt werden. Die Brunnen und das Wegenetz mit den Diagonalwegen wurden erhalten. (... ) Die starkere Verb in dung von SchloBplatz und SchloB iiber die in unserem Entwurf vorgesehenen Griinflachen und Banke bis in den SchloBhof hinein, fand leider nicht die Zustimmung des Denkmalamts, das darauf bestand, den SchloBhof leer zu lassen und durch eine Reihe von Kandelabern mit Ketten wieder abzuschlieBen!

Der alte guBeiserne Musikpavillon hatte nach Wegfall der ihn flankierenden Baume zu isoliert im SchloBplatz gestanden und wurde deshalb auf den neugeschaffenen Konigsbauvorplatz (ehedem KonigstraBe) vorgeschoben. Dieser bietet dem Konigsbau wieder das ihm gebiihrende Vorfeld. Die Stufen des Gebaudes, die nach dem Krieg wegen Verbreiterung der StraBe zuriickgenommen wurden, sind wieder in der groBziigigen Form der Planung von Leins hergestellt. Die U -Bahn-Haltestelle, die teilweise unter dem SchloBplatz liegt, wurde so geplant, daB die Baume ungehindert gepflanzt werden konnten und daB die Eingange nicht im SchloBplatz, sondern in der PlatzfJache vor dem Konigsbau liegen.

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