Akzeptanz in der Medien- und Protestgesellschaft: Zur by Günter Bentele, Reinhard Bohse, Uwe Hitschfeld, Felix

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By Günter Bentele, Reinhard Bohse, Uwe Hitschfeld, Felix Krebber

„Stuttgart 21“ wurde zu einer Chiffre für Bürgerproteste und ein image für „schwindende Akzeptanz“ von Großvorhaben. Eine Reihe von Infrastrukturprojekten wird auch künftig vor Akzeptanzproblemen stehen. Dieser Band analysiert grundlegende Aspekte des Diskurses über Akzeptanz und Bürgerbeteiligung in der modernen Gesellschaft. Er bietet wissenschaftliche Zugänge zu Akzeptanz, Vertrauen, Transparenz und Legitimation sowie Fallbeispiele für Konflikte in Wirtschaft, Kultur und Politik. Eine Beschreibung von Methoden und Verfahren zur Erlangung besserer Akzeptanz ergänzt den Band.

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Eine eindimensionale Vorgehensweise zur Messung der Glaubwürdigkeit von Mediengattungen erlangte ab 1959 in der US-amerikanischen Forschung an Bedeutung: die Roper-Frage2. 3 Als Gründe für die besondere Glaubwürdigkeit des Fernsehens werden die vor allem im Vergleich zu den Printmedien erhöhte Aktualität, die unverzögerte Berichterstattung sowie die Kombination von optischen und akustischen Stilmitteln genannt (vgl.  136). In Deutschland begann die Erforschung der Medienglaubwürdigkeit mit den EMNID-Umfragen im Jahr 1962.

Armbrecht & U. ), Normative Aspekte der Public Relations. Grundlagen und Perspektiven.  131–158). Opladen: Westdeutscher. Bentele, G. (1998). Politische Öffentlichkeitsarbeit. In U.  124–145). Opladen: Westdeutscher. Bentele, G. (2008a). Objektivität und Glaubwürdigkeit. Medienrealität rekonstruiert.  Wehmeier, H. Nothhaft, & R. ), Objektivität und Glaubwürdigkeit. Medienrealität rekonstruiert (S. 63–332). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. Bentele, G. (2008b). Ein rekonstruktiver Ansatz der Public Relations.

Viele Dokumente bleiben Artefakte, wenn dem Leser das Kontextwissen fehlt. Erst durch Einordnung entstehen für den politischen Diskurs wertvolle Hinweise. Der normativ besetzte Transparenzbegriff hat keinen Wert an sich und bedeutet eben nicht, dass alle alles von allen oder von allem wissen müssen. Selbstverständlich braucht die demokratische Gesellschaft unabhängige Kontrollinstanzen. In einer Demokratie gibt es aber auch schutzbedürftige Interessen, seien es persönliche Informationen aus dem Privaten oder offene und kontroverse Diskussionen, die, sollten sie nach außen gelangen, eher Verwirrung stiften als der Information zu dienen.

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